Wirtschaft hacken auf Premium Art: Breaking Down – Fixing Things

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Ein Vortrag dazu, wie man Dinge ganz anders machen kann und sie doch funktionieren.

2017-05-05 19:00 im Hackerspace

Cola ist gleich Cola und Verein ist gleich Verein. Die Wirtschaft ist unmoralisch und zwingend gewinnorientiert – Oder etwa nicht?
Was passiert, wenn ein Getränkeunternehmen gar nicht mehr nur Getränke als ihr Produkt betrachtet, sondern versucht als selbstverwaltetes Kollektiv alle Mitglieder in der Wertschöpfungskette zu berücksichtigen? Kann ein konsensdemokratisches Mitspracherecht auf Augenhöhe ohne Werbung, ohne Gewinnabsicht, aber mit mehreren 10.000 Endkunden und 1.700 gewerblichen Partnern funktionieren?
Premium Cola ist jetzt 15 Jahre alt und zeigt wie es funktioniert: Der Kollektivist Gregor May ist zu besuch und erzählt was Premium Cola tut, warum sie das tun und was das Ganze bringt. Eine zentrale Moderation, ein Orga-Team, Konsensdemokratie und ein Online-Forum sind dabei einige Bausteine die zum gelingen des Premium Betriebssystems beitragen. Was wir uns davon abschauen können und wie wir Premium Cola auch endlich nach Fulda bekommen können, wollen wir an dem Abend ebenfalls klären.
Eine Einführung in das revolutionär utopistische Konzept von „Premium“ (http://www.premium-cola.de/) – mit anschließender Diskussions- und Inspirationsrunde.

Kleine Veranstaltungsvorschau April und Mai

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14. – 17.04.2017, Easterhegg, Mühlheim am Main

20.04.2017, 19.00, mag.lab, freifunk Treffen

27.04.2017, 20:00, mag.lab, Plenum

05.05.2017, 18:30, mag.lab, „Breaking Down – Fixing Things“, ein Einführungsvortrag zum Premium-Kollektiv und deren Arbeitsweise mit direkten Anknüpfungspunkten für Fulda

09.05.2017, 20:00, mag.lab, Show’n’Tell

18.-20.05.2017, Campus Hochschule Fulda, Hochschultage, Campusfestival

25.05.2017, everywhere, Towel Day

Deine Stimme für das mag.lab

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Das mag.lab ist noch jung und wir schwimmen nicht im Geld. Doch es gibt noch ganz schön viel zu tun und für die meisten Dinge brauchen wir Geld! Darum haben wir uns dazu entschieden an der Aktion „Mein Versorger – Mein Verein“ der RhönEnergie Fulda GmbH teil zu negmen. Hier haben die ersten 25 Vereine die Möglichkeit, 4.000 Euro zu gewinnen. Damit könnten wir einige noch notwendige Renovierungen abschließen, die Homeautomatisierung vorantreiben, *Dinge* anschaffen und Veranstaltungen finanzieren.

Wir bitten euch alle das mag.lab bei der Aktion zu unterstützen. Unter https://voting.re-fd.de/voting/voting-2017/ausstattung-des-hackerspace-maglab-in-fulda/ kann vom 1. März bis zum 30. April 2017 für die teilnehmenden Vereinsprojekte abgestimmt werden. Am Ende sollten wir unter den ersten 25 Plätzen sein. Noch geht das einfach, doch wenn die Stimmenanzahl erst einmal steigt, ist ein Abstand nur noch schwer wieder einzuholen. Also stimmt am besten noch heute / jetzt sorfort ab!

Darum geht es: Die RhönEnergie Fulda unterstützt in 2017 jeweils 25 Vereinsprojekte mit je 4.000 Euro. Die Vereine mit der höchsten Stimmenzahl bekommen die Sponsoringsumme. Das Online-Voting ist ganz einfach: Unser Verein und sein Projekt sind über die Suchfunktion auf http://www.re-fd.de/mein-verein leicht zu finden. Alle könne alle 24 Stunden eine Stimme online abgeben. (1 x pro E-Mail Adresse) Wer also täglich abstimmt, hilft am meisten! Zur Teilnahme muss du nur deine E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigen.

Unser Projekt:
Um an verschiedenen Projekten arbeiten zu können, wird eine Ausstattung wie 3D-Drucker, Lötarbeitsplatz und ähnliches benötigt. Da der Hackerspace in Fulda noch relativ jung ist, ist diese Ausstattung noch überschaubar, soll aber nach Möglichkeit verbessert werden. Mit dem Ausbau der Werkstatt mit weiteren Arbeitsplätzen und dem dazugehörigen Werkzeug wollen wir den Menschen ermöglichen, Technik zu verstehen und beherschen. Durch die Veranstaltung von Workshops wird den Interessierten der Zugang zur Technik erleichtert und das Verständnis darüber, wie Technik zum Positiven für den Bürger genutzt werden kann, wird verbreitet. In einer stark technisierten Gesellschaft wie der unseren ist es wichtig einen Ort zu schaffen, in dem Technik hinterfrag, analysiert, kritisiert und verstanden werden kann. Wir glauben, dass dies am besten durch die praktische Erfahrung und den kreativen Umgang ermöglicht wird.

Jede Stimme zählt! Herzlichen Dank an alle, die mitmachen. Los geht’s!

Das mag.lab und Kooperationen mit anderen Projekten

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„All hackers are created equal“ – jeder Mensch kann ein Hacker sein. Hackercommunities sind für alle Menschen offen und bieten Platz für Hackprojekte aller Art – technisch, sozial und politisch. Alle sind eingeladen ihre Projekte mitzubringen und ihre Spuren im Space zu hinterlassen. Dafür arbeiten wir auch gerne mit anderen Gruppen zusammen. Ihr seid eine kleine Gruppe und habt keinen eigenen Raum, kommt einfach auf uns zu, wir teilen unseren Raum gerne. Schreibt einfach eine Mail oder kommt direkt beim Plenum vorbei.

Nächster Termin:

05.01.2017, 20 Uhr das Slow Food Youth – Treffen im mag.lab

Hacking ist mehr als nur der kreative Umgang mit Technik. Es ist der kreative Umgang mit unserer Umwelt und allen Aktivitäten, die wir betreiben, um sie besser, einfacher, sparsamer, gerechter, nachhaltiger, etc. zu machen. Nicht ohne Grund gehört seit einigen Jahren auch die Auseinandersetzung mit Essen, Nahrungsmittel und der dazugehörigen Industrie zu dem Repertoire einiger Hacker.(z.B. Andreas Borg[1] oder die Food Hacking Base [2]) Die Slow Food Bewegung setzt ebenfalls an dieser Stelle an und so passt diese Veranstaltung besser in unseren Hackspace, als es im ersten Moment scheint.

33c3 – Works For Me

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Wie alle Jahre wieder, sind auch dieses Jahr wieder einige Mitglieder des mag.lab auf dem 33c3 anzutreffen. Zusätzlich werden wir von Studierenden der Hochschule Fulda verstärkt und haben unser Equipment etwas ausgebaut (wie ihr auf dem Bild schon sehen könnt)

Ihr findet unseren Tisch für Fragen und Gespräche aller Art in Saal 3 nahe des mittleren Durchgangs aus Richtung des Entrance und erkennt uns an dem hohen Matetechnikturm.

Außerdem nehmen wir dieses Jahr min. an Tag 1 an Chaos Everywhere teil. Also haltet die Augen offen und schaut, wann der Space geöffnet ist.

29.11.2016, 19 Uhr: Hinter dem Geld – Antisemitismus und Verschwörungsdiskurs

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2016-11-09-aktionswochenVortrag mit Daniel Kulla

Ist über Verschwörungstheorien nicht längst alles gesagt worden? Wir glauben: Nein. Denn wer kennt sie nicht: die Reichsbürger*innen, Anhänger*innen der großen Weltverschwörung oder auch die Impfgegner*innen? Den Verschwörungstheorien sind heutzutage kaum Grenzen gesetzt. Obwohl nicht mehr wilde Spekulationen aufgrund unzureichender Informationen angestellt werden, sonder eine Reduktion trotz verfügbarer Informationen stattfindet. Dabei kommt sie aus der Mitte der Gesellschaft, knüpft an den dort bestehenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus an und spitzt diese lediglich zu. Diesen Mechansimen wollen wir mit dem Autor des Buchs „Entschwörungstheorie“ Daniel Kulla auf den Grund gehen.

„Wenn der Normalbetrieb aus Arbeit und Konkurrenz als leidlich-unvermeidlich gilt, müssen die Krisen, Kriege und der eigene Misserfolg woanders her kommen. Dafür genügt es meist, mit dem Finger auf die angeblich faulen Fremden zu zeigen, die einem doch die Arbeitsplätze streitig machen, oder aufs betrügerische fremde Kapital, das ins ehrenwerte einheimische Kreditgeschäft eingreift. Sind Kränkung und drohender Verlust größer und halten an, kann dieser Alltagsnationalismus sich rassistisch und antisemitisch verschärfen, wobei die Lücken in den Erzählungen mit der Annahme allmächtiger Verschwörungen gekittet werden. Scheint gar die ganze Ordnung in Gefahr, kann der Antisemitismus, der hinter dem Übel aus Kapital und Lohnarbeit, das er ja nicht abschaffen soll, noch einen teuflischen Geheimplan ausmachen muß, zur Welterklärung mit mörderischen Konsequenzen gerinnen. Dagegen hilft kein Spott, sondern nur die Auseinandersetzung, die das ideologische Bedürfnis ernst nimmt und der vermeintlich alternativlosen Marktkonkurrenz den Zusammenschluss auf Augenhöhe und die gemeinsame Übernahme der Produktionsmittel entgegensetzt.“

Daniel Kulla schreibt („Entschwörungstheorie“, „Leben im Rausch“), macht Musik (Clastah, Egotronic, Björn Peng) und stiftet an („Sin Patrón – Instandbesetzte Betriebe“).

logo_aktionswochen_gegen_antisemitismus_2016Weblink: http://www.classless.org/kontakt/vortrag-entschworungstheorie/

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Fulda statt und ist eine Kooperation des mag.lab mit dem AK36

mrmcd 2016 in Darmstadt

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Ihr wollt wissen, was in unserem Hackerspace oder auch in anderen Hacckerspaces, Chaostreffs und im CCC Umfeld so passiert. Veranstaltungsbesuche sind dafür immer eine sehr gute Gelegenheit. Einige der mag.lab Mitglieder haben diese Möglichkeit dieses Wochenende wieder einmal wahr genommen und sind zu den räumlich nahen MetaRheinMainChaosDays kurz MRMCD aufgebrochen. Das Event gehört zu den von uns jährlich sehr gern besuchten Veranstalungen.
In den kommenden Monaten gibt es auf jeden Fall neben unserem eigenen Geekend (14.-16.10.16) noch den Hackover (07.-09.10.16) in Hannover, den ChaosCommunicationCongress (27.-30.12.16 in Hamburg zwischen den Jahren und den EasterHagg (14.-17.04.17) kommendes Jahr an der Uni-Frankfurt die es sich zu besuchen lohnt.

Wie ihr uns findet:

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Magrathea Laboratories e.V.
Buttlarstr. 1a
36039 Fulda

mag.lab-weit
mag.lab-nah

Google Maps

Achtung: vor dem Space gibt es nur begrenzt Parkplätze. Nicht beim Edeka parken. Die Schranke wird nachts geschlossen und die lassen auch abschleppen.

Alle bisher dokumentierten Infos zum Hackerspace findet ihr auch im Wiki.

Was genau ist der mag.lab Space jetzt eigentlich?

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Wie ihr in unserem Einzugspost gesehen habt, hat sich uns bei den neuen Räumen die Frage gestellt „Was sind sie denn nun ein Hackerspace, ein Makerspace, ein Labor, ein Hobbyraum, ein Diskussionsraum oder ein Wohnzimmer?“.

grafik_spacesEin Antwort darauf ist nicht einfach, denn oft wird werden die Bezeichnung jeweils einem anderen Merkmal nicht mehr gerecht. So stellen sich die meisten bei einem Hackerspace nicht unbedingt chillige Sofalandschaften vor und anderesherum bei einem Wohnzimmer nicht unbedingt Leute, die zusammen an Tischen sitzend an Projekten basteln. Darum haben wir uns etwas näher mit den Überschneidungen und Unterschieden dieser Begriffe beschäftigt, damit auch ihr wisst, was im mag.lab so passiert. weiterlesen